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Entdecke die authentische Wissenschaft der Kabbala
Von Boris, vor 1 Monat und 13 Tagen

Auszug aus dem Buch «Das Studium der Zehn Sefirot» von Y.Aschlag

Kniga Zoar Primer Original Nogo Teksta Knigi Zoar Foto 5 Reference

Auszug aus dem Werk von Yehuda Aschlag (Baal Sulam) «Das Studium der Zehn Sefirot». Das Verständnis des Buches basiert ausschliesslich auf einer Empfindung (6ter Sinnesorgan). Der gewönliche Verstand hilft hier leider nicht, nur durch eine Veränderung sich selbst, lässt sich die höhere Welt wahrnehmen. Genau genommen werden an der Stelle die Sätze von Isaak Luria (Ari) aus dem Buch «Baum des Lebens» aus dem XVI-Jh. zittiert, die von Rav Yehuda Aschlag in einem 6-Bändigen Werk TES («Das Studium der Zehn Sefirot») ausführlich kommentiert werden.

«1) Und diese Kav1 (wörtl. die Linie) gleicht einem3 dünnen Rohr2. In ihr breiten sich Wässer des höheren Lichtes der Unendlichkeit4 aus und gehen zu den Welten hindurch, die sich anstelle dieser Luft und des Raumes befinden.

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Von Boris, vor 3 Monaten und 11 Tagen

Wie erklärt die Kabbalah die Begriffe wie Geburt und Tod

Frage: Geburt und Tod - wie erklärt die Kabbalah diese Begriffe? Was geschieht mit dem Menschen, wenn er stirbt, siedelt seine Seele dann in einen anderen Körper um oder gelangt sie in die Hölle oder ins Paradies?

Laitman 2011 09 27 1321 Antwort des Kabbalisten Dr. M. Laitman: Die Geburt und der Tod unseres Körpers sind nicht mehr als seine biologischen Zustände. Natürlich sterben bei dem Tod des Körpers seine fünf Sinnesorgane gemeinsam mit ihm, und es verschwindet die Empfindung „dieser Welt«. Ursprünglich existiert zwar das sechste Sinnesorgan in jedem von uns, auch im Leben eines gewöhnlichen Menschen, aber es existiert bloß in Form eines „Punktes«, in einem rudimentären Zustand (nur in Form eines Reschimo), ohne etwas in sich zu empfinden. Nach dem Tod des Körpers, sobald die Wahrnehmung in den fünf Sinnesorganen schwindet, sichert der Punkt des sechsten Sinnes die Empfindung des Befindens in der Wurzel, im Schöpfer, bis zu ihrer nächsten Einhüllung in einen biologischen Körper mit seinen fünf Sinnesorganen- der nächsten Geburt in dieser Welt. Wenn aber der Mensch im Laufe seines Lebens das sechste Sinnesorgan entwickelt, beginnt er bereits während seines Lebens, die höhere Welt darin wahrzunehmen, und identifiziert sich soweit damit, dass der Tod des Körpers von ihm lediglich als Verschwinden aus seiner Empfindung eines unbedeutenden Satzes an niedriger Information wahrgenommen wird. Die spirituelle Entwicklung ist sowohl im Körper, als auch außerhalb von ihm möglich. Hölle und Paradies sind Zustände, die von demjenigen empfunden werden, der den Schöpfer erkennt: Hölle - völlige Entfernung vom Schöpfer, und Paradies - völlige Verschmelzung mit dem Schöpfer.

Von Boris, vor 9 Monaten und 22 Tagen

Wofür braucht man die Wissenschaft der Kabbalah?

not quite clear on the concept
© photo credit: woodleywonderworks

Können Sie sich daran erinnern, als sie sich zum ersten Mal gefragt haben: «Wozu lebe ich überhaupt? Wozu bin ich zur Welt gekommen?« Allem Anschein nach waren sie nicht älter als 6 oder 7 Jahre alt. / Vermutlich waren sie ungefähr 6 oder 7 Jahre alt und es war keine Menschenseele dabei, weil man in der Regel auf solche Gedanken kommt, wenn man allein mit sich selbst oder der Natur ist. Es ist unwahrscheinlich, dass sie eine Antwort auf diese gewichtige Frage gefunden haben. Zwar kamen sie mehrmals auf diese frage zurück, sie ging jedoch im Alltag wieder unter und im Laufe der Zeit strebten Sie nicht mehr nach einer Antwort…

Sie fuhren fort so zu leben, wie die meisten ihrer Bekannten und Freunde, die auf Alltag, Karriere, Ruhm und Reichtum oder auf die Probleme mit ihren Kindern bedacht sind und nur in seltenen Momenten haben sie an die Eintönigkeit und Sinnlosigkeit eines solchen Daseins gedacht. Wäre es doch nicht besser gewesen, schon damals in den Kinderjahren die Frage nach seiner Bestimmung im Gedächtnis zu behalten, diese nicht zu verdrängen und die ihnen zuteil gewordenen Lebensspanne damit auszufüllen, eine richtige Antwort auf diese Frage zu suchen? Es sollte unbedingt einen tieferen Sinn in unserem Erscheinen auf diem Planeten geben, ebenso in dem, was um uns herum passiert. Es ist sicherlich unwahrscheinlich, dass die Natur keinen Grundgedanken gehabt hat, als sie uns schuf. Vielleicht hilft diese uns eine Antwort zu finden?


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Von Boris, vor 1 Jahr und 2 Monaten

Ein allgemeiner Überblick über den Aufbau des Weltalls (1)

At the end of the solar system
© photo credit: f650biker

Aus der Lektion «Ein allgemeiner Überblick über den Aufbau des Weltalls» von Dr.Laitman: «Im Folgenden werden wir über den allgemeinen Aufbau der Wirklichkeit sprechen, beginnend von ihrer Entstehung- was eben auch Gegenstand des Studiums der Wissenschaft der Kabbalah ist. Diese antike Weisheit tragen zu uns diejenigen, welche die spirituelle Natur erkannt haben, dank den Eigenschaften, Instrumenten und Methodiken, die sie für sich erarbeiteten. Das, was sie aus der tiefen Eindringung in die Struktur der Realität erkannten, durchfühlten und verstanden, übermittelt uns diese Wissenschaft.

Wir existieren in einem bestimmten Bereich der Realität und erforschen sie mittels unserer fünf Sinnesorgane: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten. Dank diesen Erforschungen entwickeln wir auch die Wissenschaften von der Welt, in der wir leben- Wissenschaften, die zum Bereich der Naturwissenschaft gehören.


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Von Boris, vor 2 Jahren

Der Schirm als der sechste Sinn

~ BLINK some BLUE ~
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Die authentische Kabbala lehrt uns, dass in der Höheren Welt die Begriffe wie Zeit, Ort und Bewegung in dem Sinne wie sie von uns im tagtäglichen Leben oder auch in der empirischen Erfahrung der Naturwissenschaft wahrgenommen werden, nicht anwendbar sind. Diese Begriffe beschreiben in den meisten Fällen (obwohl nicht immer) die Naturphänomene, die von unseren Sinnesorganen empfunden werden. Wir nehmen beispielsweise eine Bewegung dann wahr, wenn in unserem Sichtfeld das beobachtete Objekt seine Position in einer begrenzten Geschwindigkeit ändert. Basierend auf der beschriebenen Erscheinung entstehen demzufolge solche Sprachbegriffe wie z.B. „gehen«, „fliegen«, „springen« usw. Da in der Welt des Geistes diese Erscheinungen nicht in der vergleichbaren Form beobachtbar sind, sind unsere Ausdrucksmittel in der sprachlichen Form ziemlich eingeschränkt. Um das Höhere Licht, das unsere spirituelle Verlangen befriedigen und erfüllen soll, überhaupt wahrnehmen zu können, benötigen wir nach den kabbalistischen Lehren ein besonderes Sinnesorgan, das unsere Empfindung wesentlich ergänzt. Dieses Sinnesorgan nennen die Kabbalisten  - der Schirm (hebr. Masach). Und ein der wichtigsten Ziele des Studiums der authentischen Kabbala ist, ein solches Sinnesorgan beim Menschen methodisch entwicklen zu lassen.

Es ist kein Zufall, dass der Begriff wie «der Schirm» in der kabbalistischen Beschreibung benutzt wird. Mit diesem Begriff assoziieren wir die Vorstellungen über eine Trennung, eine Membran, eine Spiegelung, einen Filter oder sogar über einen Bildschirm, auf dem bestimmte optische Erscheinungen technisch hervorgerufen werden können. Was müsste denn der Schrim im Sinne der authentischen Kabbala überhaupt trennen, reflektieren, filtern oder durchlassen? Die Antwort der Kabbala lautet: die Absicht in der Benutzung des Verlangens. Die Trennung unserer Verlangen ist also die ertse Funktion des Schirms, als eines neuen menschlichen Sinnesorganes, das die aus unserer materiellen Welt egoistischen Verlangen von den altruistischen Verlangen der Höheren Welt abgrenzt. Da in unserer Welt ALLE Verlangen eines Menschen egoistisch sind (wirklich alle und ohne jegliche Ausnahmen!) , können wir eigentlich die tatsächliche Trennung der Verlangen nur dann bewusst nachvollziehen, wenn der Schrim als das sechste Sinnesorgan aufgebaut ist. Bis dahin können wir nur mutmaßen und spekulieren, was die altruistischen Verlangen im Sinne der spirituellen Welt wirklich sind.


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Von Boris, vor 2 Jahren

Kabbala im Gegensatz zu Religion: glaube nicht, fürchte nicht, erbitte nichts

Laitman 2009 12 18 Boretzky W
(C) Foto: O. Borecki

Aus dem Gespräch mit Rav Laitman (Quelle). Sehr einleuchtend fand ich die Auszüge aus dem Interview vom modernen Kabbalisten Rav Laitman mit dem kasachischen Philosophen Dr.  O.Borecki. Worum ging es? Es ging um die Ursachen der aktuellen Kriesen, Problemen zwischen den Völkern der Erde, über den Verlust vieler Menschen des Sinnes des Lebens, über die Probleme in den menschlichen Beziehungen und über die entstandene Sackgasse. Alle sehen ein, dass es derzeit viele wirtschaftliche, politische, ökologische, zwischenmenschliche Probleme zu lösen gilt und suchen nach deren Ursache und nach Lösungen.

Die Antwort von Rav Laitman dazu ist recht simpel: die Ursache unserer Probleme ist der extrem gewachsene menschliche Egoismus. In der menschlichen Natur gibt es zwei Kräfte – der Egoismus, wo der Mensch alles zu sich anzieht, und die gegensätzliche Kraft des Gebens, die wir traditionell als Altruismus nennen. Als Beispiel der Verkörperung des Egoismus wird die Funktionsweise einer Krebszelle im menschlichen Körper angeführt.


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Von Boris, vor 2 Jahren

Wer ist ein Kabbalist

Kabbalisten Artikel Titel

Ein Kabbalist – ist ein Mensch, der sich äusserlich von den anderen kaum unterscheidet. Er müsste nicht besonders klug oder wissenschaftlich orientiert sein. Äusserlich ist er also wie wir alle. Allerdings ist er ein Mensch, der durch das Studium der Kabbala, eine neue zusätzliche Wahrnehmung oder besser gesagt, den sechsten Sinn erlangt hat – die Wahrnehmung des von uns verhüllten Teils der Welt. Dieser Teil ist von allen gewöhnlichen Menschen komplett verschlossen, und wir nennen ihn die spirituelle Welt. Mit dieser neuen Wahrnehmung ist der Kabbalist fähig, eine vollständige Weltschöpfung zu spüren/füllen/sehen – unsere physikalische und die spirituelle Welt – genauso wie wir unsere Welt bzw. die tägliche Realität wahrnehmen können.

Der Kabbalist selbst spürt diese Höhere Welt und gelangt zu der praktischen Erkenntnis dieser Welt. Warum nennen wir sie die „Höhere Welt«? Weil sich diese Welt über unserer täglichen und gewöhnlichen Wahrnehmung versteckt. Da der Kabbalist in beiden Welten lebt, kommt er zu der Erkenntnis, dass aus der Höheren Welt alles als Ursache zu unserer Welt herkommt, so dass die physikalische Welt nur eine Folgewirkung der spirituellen Welt ist.

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