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Entdecke die authentische Wissenschaft der Kabbala
Von Boris, vor 2 Jahren und 1 Monat

Videokurs: 1. Lektion. Grundlagen der Kabbalah

Auf unserer Webseite können Sie gern Ihren ersten Videokurs über die Grundlagen der authentischen Kabbalah verfolgen.

Grundlagen der Kabbalah. Dauer der 1. Lektion:  25 min

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Von Boris, vor 2 Jahren und 1 Monat

Unendlich Genießen? Geht das?

Stony Faced
© photo credit: floato
Die Kabbalisten sagen uns, dass die Schöpfung vom Schöpfer mit einem Ziel geschaffen wurde, die Geschöpfe mit dem unendlichen Genuss zu füllen. Was ist das denn für ein Genuss und warum können wir ihn bis jetzt irgendwie nicht spüren??

Ein sehr einleuchtendes Beispiel zum Genuss gibt in seinem Buch «Einführung in die Weisheit der Kabbala» Baal Sulam, ein bedeutendster Kabbalist des 20. Jahrhunderts. Es handelt sich um ein Beipiel mit einem Gastgeber und seinem Gast. Ein hochgeschätzter Gast kommt zu Besuch. Der Gastgeber hat für ihn einen fantastischen Tisch mit allen möglichen Speisen und Getränken gedeckt. Da der Gastgeber seinen Gast so sehr vom ganzen Herzen liebt, möchte er ihn ohne jegliche Hintergrundgedanken alle diese Speisen und Getränke geniessen lassen.

Der Gast fühlt diese herzliche Zuneigung des Gastgebers und merkt auch, dass es dem Gastgeber darum geht, seinen Gast von seinem Reichtum teilhaben zu lassen. Aber dann plötzlich verspürt der Gast so ein starkes Schamgefühl, dass er dieses Geschenk vom Gastgeber nicht annehmen kann. Der Gastgeber hat alles mögliche getan, um diesen reichen Tisch zu decken, er kennt alle Vorlieben und den Geschmak von seinem Gast, hat alles genauso gemacht, wie es der Gast haben wollte. Und der Gast verspürt jetzt einen Scham, das annehmen zu müssen, was er nach seiner Überzeugung nicht verdient hat.



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Von Boris, vor 2 Jahren und 2 Monaten

Die Realität wie in einer Luftblase

eingeschlossen

© photo credit: baerchen57
Die Wissenschaft der Kabbala wird als die innere Torah (hebr. Licht) und die innere Weisheit genannt, denn sie spricht nur über das eine, nämlich über das, was sich in uns befindet. In der Wirklichkeit, sowohl unsere Körper als auch die gesamte Materie existieren nicht. Und deshalb wird diese Welt als eine eingebildete bzw. eine ausgedachte Welt genannt. Sobald wir beginnen, die Wirklichkeit richtig wahrzunehmen, können wir spüren, dass sich alles nur in unserem Verlangen befindet.

Und unser Verlangen auf allen denkbaren Stufen gibt uns das Gefühl, dass es eine unlebendige Natur, Pflanzen, Tiere und Menschen gibt. Und alles das - sind nur diverse Erscheinungen innerhalb unseres Verlangens. Wir leben innerhalb einer Matrix, und sollen begreifen, dass alles ausschließlich in unserem Empfinden existiert. Es existiert nur das Verlangen zum Genuss, was die in ihm auftretenden Erscheinungen empfindet. Deshalb, es ist sehr wichtig für einen Kabbalisten, diese Tatsache nicht zu vergessen, denn ein solcher Zugang zur Wahrnehmung der Realität wie - «alles hängt von mir ab, und nicht von dem was da draußen gibt» - führt ihn zur inneren Korrektur.


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Von Boris, vor 2 Jahren und 2 Monaten

Waren wir schon mal in den früheren Leben hier? Ist die Reinkarnation etwa wirklich real?

Jetz bin ich Opa - Now I´m a grandfather
© photo credit: def110

Frage: Was ist die Einstellung der Kabbala zur Wiedergeburt? Reinkarnieren wir wirklich, und wenn ja, warum können wir uns nicht an unsere früheren Leben errinern?

Antwort: Okay, wenn Ihr wirklich wissen wollt, hier kommt's. Die Antwort ist JA, wir werden immer wieder geboren (d.h. reinkarnieren). Die Reinkarnation kann entweder innerlich bewusst oder äusserlich unbewusst in unsere Erfahrung gebracht werden und je nach dem Zustand unseres Bewusstseins bzw. je nach dem Einklang mit der Kraft, die uns entwickelt, wahrgenommen werden.

Um die Reinkarnation aus der Sicht der authentischen Kabbalah zu verstehen, müssen wir uns erstmal mit dem beschäftigen, was in der Höheren Welt diesbezüglich passiert. Die von uns erfahrbare Zustandsänderung wie der Tod wurde in das System gebracht als ein Ergebnis des Zerbruchs vom Schatten unserer kollektiven Seele, die auch als erster Mensch bezeichnet wird (Adam HaRishon). Und jeder Teil dieser Seele (individuelle Seele genannt, -> 600.000 gibt es davon) besteht aus 613 Verlangen zum Empfangen nur  für sich selbst. Auf diese 613 Verlangen wird eine ständig wirkende Kraft ausgeübt, die das Ziel verfolgt, jedes einzelne Verlangen in einen vollkommenen Zustand zu bringen. Der vollkommene Zustand bedeutet in der Spiritualität eine Transformation des egoistischen Verlangens zum Empfangen für sich selbst in das Verlangen zum Geben (altruistisch). Und das passiert solange bis alle von den Seelen-Teilen vollständig transformiert (korrigiert) sind. Völlig unabghängig davon, ob wir diesen Transformationsprozess bewusst oder nicht bewusst wahrnehmen, befindet sich alles ständig in einer fortschreitenden Entwicklung und kann nie unter den erreichten Stand zurückfallen, d.h. unser spirituelles Wachstum entwickelt sich in kummulierter Art und Weise.




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Von Boris, vor 2 Jahren und 3 Monaten

Der Schirm als der sechste Sinn

~ BLINK some BLUE ~
© photo credit: ViaMoi

Die authentische Kabbala lehrt uns, dass in der Höheren Welt die Begriffe wie Zeit, Ort und Bewegung in dem Sinne wie sie von uns im tagtäglichen Leben oder auch in der empirischen Erfahrung der Naturwissenschaft wahrgenommen werden, nicht anwendbar sind. Diese Begriffe beschreiben in den meisten Fällen (obwohl nicht immer) die Naturphänomene, die von unseren Sinnesorganen empfunden werden. Wir nehmen beispielsweise eine Bewegung dann wahr, wenn in unserem Sichtfeld das beobachtete Objekt seine Position in einer begrenzten Geschwindigkeit ändert. Basierend auf der beschriebenen Erscheinung entstehen demzufolge solche Sprachbegriffe wie z.B. „gehen«, „fliegen«, „springen« usw. Da in der Welt des Geistes diese Erscheinungen nicht in der vergleichbaren Form beobachtbar sind, sind unsere Ausdrucksmittel in der sprachlichen Form ziemlich eingeschränkt. Um das Höhere Licht, das unsere spirituelle Verlangen befriedigen und erfüllen soll, überhaupt wahrnehmen zu können, benötigen wir nach den kabbalistischen Lehren ein besonderes Sinnesorgan, das unsere Empfindung wesentlich ergänzt. Dieses Sinnesorgan nennen die Kabbalisten  - der Schirm (hebr. Masach). Und ein der wichtigsten Ziele des Studiums der authentischen Kabbala ist, ein solches Sinnesorgan beim Menschen methodisch entwicklen zu lassen.

Es ist kein Zufall, dass der Begriff wie «der Schirm» in der kabbalistischen Beschreibung benutzt wird. Mit diesem Begriff assoziieren wir die Vorstellungen über eine Trennung, eine Membran, eine Spiegelung, einen Filter oder sogar über einen Bildschirm, auf dem bestimmte optische Erscheinungen technisch hervorgerufen werden können. Was müsste denn der Schrim im Sinne der authentischen Kabbala überhaupt trennen, reflektieren, filtern oder durchlassen? Die Antwort der Kabbala lautet: die Absicht in der Benutzung des Verlangens. Die Trennung unserer Verlangen ist also die ertse Funktion des Schirms, als eines neuen menschlichen Sinnesorganes, das die aus unserer materiellen Welt egoistischen Verlangen von den altruistischen Verlangen der Höheren Welt abgrenzt. Da in unserer Welt ALLE Verlangen eines Menschen egoistisch sind (wirklich alle und ohne jegliche Ausnahmen!) , können wir eigentlich die tatsächliche Trennung der Verlangen nur dann bewusst nachvollziehen, wenn der Schrim als das sechste Sinnesorgan aufgebaut ist. Bis dahin können wir nur mutmaßen und spekulieren, was die altruistischen Verlangen im Sinne der spirituellen Welt wirklich sind.


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Von Boris, vor 2 Jahren und 3 Monaten

Ein rekursiver Film unserer Realität

The Ghost cinema
© photo credit: phill.d

Der Mensch lebt in seiner eigenen Realität und plötzlich beginnt er zu verstehen, dass diese Realität wie ein Film vor seinen Augen vorgeführt wird. Dann stellt er fest, dass er eigentlich auch keinen freien Willen hat und einfach, wie von einer Zauberhand gesteuert, irgendwelche Handlungen ausführt, über die er keine Kontrolle hat. Als ob er in einem unglaublichen Kino sitzten würde und sich einen Film anschauen würde, in dem er ein Schauspieler wäre - und so läuft der Streifen ohne Anfang und ein Ende zu haben ab.

Womit lässt sich dieser Zustand vergleichen? Wir kennen doch alle unsere Träume im Schlafzustand - wir träumen zum Beispiel von verschiedenen Handlungen mit diversen Personen, haben im Traum echte Gefühle, Situationen, erkennen  aber nicht im geringsten, dass wir träumen und dass unser physikalischer Körper währendessen im Bett schläft, obwohl viele Handlungen im Traum im Vergleich mit unserem Wachzustand ziemlich absurd sein können.  Und Kabbalisten sagen, dass unser Leben im Wachzustand einem Traum gleicht, aus dem wir aufwachen können und sogar folgend dem Schöpfungsgedanken aufwachen müssen!


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Von Boris, vor 2 Jahren und 3 Monaten

Kabbala im Gegensatz zu Religion: glaube nicht, fürchte nicht, erbitte nichts

Laitman 2009 12 18 Boretzky W
(C) Foto: O. Borecki

Aus dem Gespräch mit Rav Laitman (Quelle). Sehr einleuchtend fand ich die Auszüge aus dem Interview vom modernen Kabbalisten Rav Laitman mit dem kasachischen Philosophen Dr.  O.Borecki. Worum ging es? Es ging um die Ursachen der aktuellen Kriesen, Problemen zwischen den Völkern der Erde, über den Verlust vieler Menschen des Sinnes des Lebens, über die Probleme in den menschlichen Beziehungen und über die entstandene Sackgasse. Alle sehen ein, dass es derzeit viele wirtschaftliche, politische, ökologische, zwischenmenschliche Probleme zu lösen gilt und suchen nach deren Ursache und nach Lösungen.

Die Antwort von Rav Laitman dazu ist recht simpel: die Ursache unserer Probleme ist der extrem gewachsene menschliche Egoismus. In der menschlichen Natur gibt es zwei Kräfte – der Egoismus, wo der Mensch alles zu sich anzieht, und die gegensätzliche Kraft des Gebens, die wir traditionell als Altruismus nennen. Als Beispiel der Verkörperung des Egoismus wird die Funktionsweise einer Krebszelle im menschlichen Körper angeführt.


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